Detailansicht Werkstatt w002498

ID:501312b
Erfassungsstatus:Veröffentlicht
Erfassungsinformation:Erfasst: 16.06.2004 16:43:56 / Zuletzt bearbeitet: 04.07.2012 17:06:30
Zitiername:Gregor Schenck
Verknüpfte Person / Körperschaft:Gregor Schenck (Schenk d. Jüngere, Gregor)

Zitiernummer:w002498
Ort:Würzburg

Landschaft:Bayern (Unterfranken)

Land:Deutschland

Wirkzeitraum:1571-1589
Wirkungszeit:1571-1589
Freitext:Aus Zwickau. Sohn des gleichnamigen Buchbinders, der 1544 durch Einheirat Bürger in Zwickau wurde. Schenk d. Jüngere ist urkundlich ab 1571 in Würzburg nachweisbar, wo er die Rechtgeschäfte für den Würzburger Buchbinder Hans Rietzsch führte, dessen Werkstatt er 1572 übernahm. Arbeitete u. a. für den Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn. In den 1480 Jahren wieder in Zwickau, kehrt 1484 nach Würzburg zurück.
Literaturverweise:Helwig, Hellmuth: Handbuch der Einbandkunde. Bd. 2. (Hamburg) 1954, S. 45
Schunke, Ilse: Gregor Schenk der Jüngere. Ein Würzburger Buchbinder der Renaissance. In: GJ 1968, S. 315-323
Pabel, Angelika: Die Buchbinder Julius Echters. Ihre Werke in der Einbandsammlung der Universitätsbibliothek Würzburg. In: MFJG 39, 1987, S. 58-65
Pabel, Angelika: Wer fertigte den Einband der ersten Würzburger Universitätsmatrikel? Einige Überlegungen zu den Wittenberger C.K-Werkzeugen. In: Einband-Forschung 19, 2006, S. 37-42, hier S. 40 f
Pabel, Angelika (Rez.): Bemerkenswerte Bucheinbände des 15. bis 17. Jahrhunderts im Staatsarchiv Würzburg. [Ausstellung anlässlich des Bayerischen Archiv- und Bibliothekstags in Würzburg, 21./22. Juli und bis 15. September 206] / [zusammengestellt und beschrieben von Ingrid Heeg-Engelhart]. In: Einband-Forschung 19, 2006, S. 62-63, hier S. 63
Pabel, Angelika: Der runde Renaissance-Einband für Fürstbischof Julius Echter: neues Glanzstück der Würzburger Einbandsammlung. In: Einband-Forschung 20, 2007, S. 27-36, hier S. 31 ff.
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